Liv Quartet (Klarinettenquartett)

Liv Quartet (Foto: Fotostudio 111)

Vanessa Klöpping Bassklarinette und Es-Klarinette

Laia Haro Catalan Klarinette und Bassetthorn

Júlia Solà Cabrera Klarinette und Es Klarinette

Naama Caspo-Goldstein Klarinette und Bassklarinette

 

Das Liv Quartet ist eine Kammermusikgruppe, die aus der Leidenschaft ihrer Mitglieder für die Klarinette und die Kammermusik entstanden ist. Eines ihrer Hauptziele ist es, das umfangreiche Repertoire, das für diese Besetzung komponiert wurde, bekannt zu machen.

 

Die vier Klarinettistinnen Naama Caspo Goldstein, Vanessa Klöpping, Laia Haro Catalan und Júlia Solà Cabrera besuchen regelmäßig Meisterkurse und lassen sich als Quartett bei großen Klarinettist*innen wie Prof. Laura Ruiz Ferreres, Prof. Martin Spangenberg, Prof. José-Luis Estellés, Sylvia Schmückle-Wagner, Christian Claus und Prof. Andreas Langenbuch ausbilden.

 

Sie traten in mehreren Städten in Deutschland auf, wie Frankfurt am Main, Düsseldorf und weitere. Ihre Leidenschaft für die Musik und ihr großer Ehrgeiz für ihr Quartett haben sie dazu gebracht, an mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben wie beim Rookie Chamber Music Competition (2022, Spanien), Musiques d’Ensemble Concours (2022, Frankreich), Antón García Abril International Chamber Music Competition (2022 Spanien) und Tiziano Rossetti International Music Competition (2022, Schweiz) Preise zu gewinnen.

 

Seit September 2022 ist Liv Quartet Stipendiat vom NEUSTART KULTUR – DMR Stipendienprogramm.

Vanessa Klöpping Bassklarinette und Es-Klarinette

Vanessa Klöpping studiert Klarinette an der Universität der Künste in Berlin in der Klasse von Blaž Šparovec, wo sie außerdem Unterricht bei François Benda, Tibor Reman, Sylvia Schmückle-Wagner (Bassklarinette und Atemunterricht) und Benjamin Hummel (Es-Klarinette) erhält.

 

Als freischaffende Künstlerin war sie schon in verschiedenen Orchestern tätig wie der Anhaltischen Philharmonie Dessau, den Wiener Symphonikern, Argovia Philharmonic, den Berliner Symphonikern, dem Sinfonie Orchester Berlin und der deutsch-russischen Orchesterakademie. Dies brachte sie in Konzertsäle wie die Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, die Elbphilharmonie Hamburg, das Olympische Stadium in Moskau, zu den Bregenzer Festspielen, dem Konzertsaal des Royal College of Music in London, der Konzertsaal De Doelen in Rotterdam sowie dem Palacio de Festivales in Santander. Sie nahm an verschiedenen Festivals wie dem Gstaad Menuhin Festivals, dem Encuentro de Musica y Academia Santander und dem Festival Vaduz Classic teil.

 

Seit 2020 ist sie Mitglied der Berlin Academy of American Music und dieses Jahr trat sie dem Klarinettenquartett “Liv Quartet” bei. Ihre ersten Erfahrungen auf der historischen Klarinette durfte sie dieses Jahr mit dem Orchester Concerto Brandenburg machen. Bei Meisterkursen von Calogero Palermo, François Benda, Harri Mäki, Matthias Schorn und Alexander Neubauer erhielt sie weitere Einflüsse.

 

Als Solistin trat sie schon in der Schweiz, in Liechtenstein, in Deutschland, und in Norwegen auf. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtet sie Klarinette an der Musikschule Paul Hindemith in Neukölln.

Laia Haro Catalan Klarinette und Bassetthorn

Die Klarinettistin Laia Haro Catalan, 1998 in Amposta (Katalonien) geboren, begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 3 Jahren an der Musikschule La Lira Ampostina. Abgesehen von dem Klarinettenunterricht bei Octavi Ruiz Gisbert, hat sie auch Musiktheorie, Solfeggio, Harmonielehre und Musikgeschichte gelernt. Die professionelle Musikausbildung (in Spanien genannt Grado Profesional) hat sie im Alter von 17 Jahren abgeschlossen, mit Auszeichnungen in den Fächern Klarinette (bei José Ricardo Forner) und Musiktheorie.

 

Sie hat am Conservatori Superior de Música del Liceu in Barcelona (Katalonien) bei Isaac Rodríguez ein Jahr lang studiert und später ging sie nach Frankfurt am Main, in die Klasse von Prof. Laura Ruiz-Ferreres, wo sie 2020 ihr Bachelor und 2022 ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst absolvierte. Sie hat beide Klarinettensysteme gelernt (Böhm und Oehler). Gleichzeitig macht sie ein Bachelorstudium in Übersetzen und Dolmetschen an der Universitat Oberta in Katalonien.

 

Laia Haro gewann 2020 den 3. Preis bei Rising Stars Grand Prix International Music Competition Berlin. Auch 2020 war sie Semifinalistin im Mercadante International Clarinet Competition (Italien) und ein Jahr früher war sie Semifinalistin im 1. Mozgovenko Klarinettenwettbewerb in Moskau (Russland). Die Klarinettistin ist seit 2021 Stipendiatin des Deutschlandstipendiums und seit 2018 ist sie bei Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt e.V. gefördert.

 

Laia ist seit 2018 als Übungsleiterin und Instrumentallehrerin der staatlichen Realschule und Gymnasium Maria-Ward-Schule in Bad Homburg von der Höhe (Hessen, Deutschland) und an der Musikschule Schwarz tätig.

Júlia Solà Cabrera Klarinette und Es Klarinette

Júlia Solà Cabrera, 1995 in Amposta (Katalonien) geboren, begann ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule La Lira Ampostina unter der Leitung von Octavi Ruiz. Sie setzte ihr Studium am Konservatorium in Tortosa bei Ricardo Forner fort. Anschließend schloss Júlia ihr Bachelor-Studium am Conservatorio Superior de Música de Aragón (Spanien) bei Francisco Garcia und Ona Cardona ab und erhielt in ihrem Abschlusskonzert die Note 1,4. Außerdem war sie Mitglied der Kammermusikklasse des Quiroga Quartetts.

 

Zurzeit studiert Júlia an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt in der Klasse von Prof. Laura Ruiz-Ferreres im Masterstudium, wo sie auch Unterricht im Orchesterrepertoire bei Tino Plener (Gürzenich Orchester Köln) und Bassklarinette und Atemunterricht bei Sylvia Schmückle-Wagner (Staatskapelle Berlin) nimmt. Gleichzeitig macht sie an der Universidad Alfonso X el Sabio (Spanien) ein Masterstudium in Musiklehrerausbildung.

 

Mit dem Trio Itten hat sie den 1. Preis im Rookie Chamber Music Competition von Radio Clásica (Spanien) gewonnen und sie war Finalistin beim Juventudes Musicales España. Mit dem Deltic Klarinettenquartett hat sie den ersten Preis beim Delta Chamber Music Festival Kammermusik Wettbewerb gewonnen.

 

Júlia hat an mehreren Kammermusik-Meisterkursen teilgenommen (Azahar Ensemble, Natalia Ensemble, Márta Gulyás). Außerdem erhielt sie Unterricht bei Andreas Sundén (Schwedisches Radiosinfonieorchester), Joan Enric Lluna (ESMUC), Jose Franch-Ballester (University of British Columbia), Eduardo Raimundo-Beltrán (Orquesta Nacional de España), Arno Piters (Royal Concertgebouw Orchestra), Lorenzo Coppola (ESMUC), Romain Guyot (Chamber Orchestra of Europe).

 

Als Orchestermusikerin hat Julia als Aushilfe im Euskal Herria Jugendorchester (EGO), und in Cantabria Jugendorchester (JOSCAN) gespielt. Zurzeit ist sie Aushilfe des Nationalen Jugendorchesters Spaniens (JONDE).

Naama Caspo-Goldstein Klarinette und Bassklarinette

Naama Caspo Goldstein, Klarinette, wurde 1994 in Israel, haifa geboren, erhielt mit 9 Jahren ihren ersten Klarinettenunterricht bei Herr Prof. Arkady Goldenstein. Sie setzte ihr Abitur an der Kunstschule (Gymnasium) "Reut" in Haifa, Israel fort, wo sie auch Musiktheorie, Harmonielehre, Musikgeschichte und Komposition gelernt hat. 2012 schloss sie ihr Abitur mit dem Schwerpunkt Musik ab (Klarinette, Musiktheorie und Komposition).

 

Sie hat während ihrer musikalischen Ausbildung in vielen Kammermusikensembles teilgenommen, wie dem Klarinetten Klavier Duo, dem Klarinetten Violine Klavier Trio und dem Klarinettenquartett.

 

In den Jahren 2012-2016 studierte sie im Bachelorstudiengang Klarinette in der Klasse von Prof. Iliya Schwartz, an der Jerusalem Academy of Music and Dance (Israel). Im Januar 2021 absolvierte sie ihren Master of Music im künstlerischen Bereich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main in der Klasse von Prof. Laura Ruiz Ferreres.

 

Naama gewann 2017 den ersten Preis im Bläserwettbewerb der Jerusalem Academy of Music (Israel). Sie hat an verschiedenen Wettbewerben teilgenommen und besuchte Meisterkurse bei weltbekannten Professoren wie Bjorn Nyman (Norwegen), Andreas Sunden (Schweden), Phillippe Berrod (Frankreich), Eli Eban (USA), Guy Yehuda (USA) und Philippe Cuper (Frankreich).

 

Sie wird seit 2018 von Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V. gefördert.

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