Neasa Ní Bhriain

Geboren in Dublin, fing Neasa Ní Bhriain schon im dritten Lebensjahr mit ihrer musikalischen Früherziehung an. Neasa studierte bei Prof. Munteanu und Karin Wolf an der HMT Rostock. 2012 wechselte sie zur HMT Leipzig und schloss dort ihren Bachelor und Master bei Prof. Tatjana Masurenko ab. Sie ist zurzeit Studentin bei Prof. Erich Krüger in Weimar.

 

Neasa hat den 2. Preis beim Hindemith Viola Wettbewerb 2014 in Frankfurt sowie einen Sonderpreis beim Isle of Man Wettbewerb 2016 gewonnen. Neasa war Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter Stiftung, ad infinitum Leipzig und ist Yehudi Menuhin Live Music Now Stipendiatin. Sie spielt eine Bratsche von Zvi Dori, Hannover (2009).

 

Solistisch ist sie mit der Kammerphilharmonie Sopot, dem Leipziger Sinfonieorchester, dem Concertino ensemble, dem Leipziger Hochschulorchester und mit dem neophon ensemble aufgetreten. Sie hatte bei Festivals wie dem Hitzacker Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und den Mendelssohn Festtagen solistische und kammermusikalische Auftritte.

 

In 2016 hatte sie eine Residenz im Heinrich Böll Haus, Achill Irland, wo sie sich von dem Nobelpreisträger und seiner Welt inspirieren ließ. 2017 hatte sie im Tyrone Guthrie Centre, Monaghan (Irland) ebenfalls einen Residenz zum Schreiben und Spielen. Weitere musikalische Impulse kamen von Eberhard Feltz, Yuri Bashmet, Martin Outram, Wilfried Strehle, Jean Sulem und Thomas Riebl.

Neasa hatte Auftritte als Solo Viola bei diversen Kammerorchestern wie dem Münchener Kammerorchester und dem dogma Chamber Orchestra. Seit 2015 ist sie Mitglied im ensemble reflektor.