Avinoam Shalev - Cembalo

Avinoam Shalev (Foto: Jo Titze)

Avinoam Shalev begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. In seinem Bachelorstudium an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv konzertrierte er sich zuerst auf Klavier und Musikwissenschaft, später wechselte er sein Hauptfach zu Cembalo und Orgel. Er schloss seine Studien summa cum laude ab und erhielt gleichzeitig ein Stipendium für das Studienprogramm der Accademia Villa Bossi in Italien. Im Anschluss absolvierte er bei Prof. Zvi Meniker an der HMTM Hannover jeweils ein Masterstudium in Cembalo und Hammerklavier. Seit Sommer 2018 hat er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule in Stuttgart für Cembalokorrepetition inne.


Solistisch trat er am Ende seiner Schulzeit im Rahmen einer Europatournee durch mehrere Länder mit dem Orchester der Thelma Yellin High School of Arts und Tschaikowskys ersten Klavierkonzert auf. 2017 gab er bei den Internationalen Händel-
Festspielen Göttingen ein Solorezital zum Sonnenaufgang auf Clavichord. Im Januar 2018 war er mit vier verschiedenen Programmen auf Hammerflügel und Orgel, solistisch, kammermusikalisch und im Orchester, im Rahmen des Festivals Toujours Mozart in Israel zu hören. Im Sommer 2019 spielt er als Solist mit dem Barockorchester “Il Gusto Barocco” sowie einen Kammermusikabend im Rahmen der Bachwoche Ansbach.


Avinoam ist Mitglied verschiedener Ensembles: So ist er seit 2014 Gründungsmitglied vom preisgekrönten deutsch-israelischen Ensemble Arava. Seit 2015 ist er Mitglied im Barockorchester la festa musicale, wo er sowohl als Solist als auch Continuo-Spieler auftritt. Mit dem Lynx Ensemble bringt er die Verbindung zwischen
schwedischer Volkmusik und kontinental-europäischer Kunstmusik zum Klingen. Le Concert des Amis spielt auswendig an ungewöhlichen Orten und die Show Händel Goes Tinder bringt die Opernmusik Händels zum jüngeren Publikum.

 

Avinoam Shalev erhielt das Deutschlandstipendium und war langjähriger Stipendiat von Live Music Now, sowohl in Hannover als auch in Berlin. 2014 erhielt er den für außerordentliche Leistungen als Klavierbegleiter Preis der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius am Bundeswettbewerb für Gesang. 2018 wurde er erster Bach-Preisträger sowie Bärenreiter-Preisträger im Fach Cembalo beim Internationalen Bach Wettbewerb Leipzig.