Allegro! Das Musikfest im Taunus

Allegro! Das Musikfest im Taunus wurde 2011 vom Hochtaunuskreis initiiert.

Zur Gründung führten damals aktuelle Anstöße der Usinger Pianistin Friederike Richter-Wedell, die auf eine bereits dem Hochtaunuskreis vorliegende Ideenskizze trafen, die von Karl-Werner Joerg verfasst war. Beiden übertrug der Hochtaunuskreis fortan die künstlerische Leitung.

 

Allegro! ist ein Musikfestival mit Schwerpunkt im Bereich klassischer Musik. Andere Bereiche wie Jazz (2011), Irish Folk (2013) und Klezmer/Weltmusik (2015) werden dabei nicht außer Acht gelassen. Konzerte für Kinder verschiedener Altersstufen haben ebenfalls einen festen Platz im Programm von Allegro!. 

 

Das Musikfest findet alle zwei Jahre unter wechselnden Mottos statt. Alle Konzerte haben einen deutlichen Bezug zum Thema. Die Mottos der letzten Jahre:

2011: AnTasten

2013: Saitensprünge

2015: Schalmeienklänge

 

Mit Allegro! setzt der Hochtaunuskreis Maßstäbe für eine nachhaltige kulturelle Entwicklung im Usinger Land. Das Festival bringt mehr als 60.000 Bürgern hochkarätige Konzerte und andere artverwandte Veranstaltungen in ihre Region. Allegro!, als singuläres Ereignis im Usinger Land, erreicht sehr hohe Aufmerksamkeitswerte. Besucher erleben die reizvolle Landschaft in Zusammenhang mit dem Festival als „Kulturlandschaft“. Die Region erhält durch Allegro! zusätzliche Attraktivität.

Ausschnitt aus der Taunus-Zeitung (09.07.15):

Für Landrat Ulrich Krebs (CDU) ist die Akzeptanz des Musikfestes, das im Usinger Land verortet ist, eine Erfolgsgeschichte. Dass in diesem Jahr neue „reizvolle“ Spielorte dazukommen sind, freut ihn besonderes: „Sie zeigten, welches Potenzial der Taunus für kulturelle Veranstaltungen zu bieten hat“, so Krebs. So sieht es auch Joerg, der neben der künstlerischen Leitung auch die Organisation innehat. „Wir wollen auch die Menschen ins Konzert bringen, die nicht zu den typischen Konzertgängern gehören.“ Auf diesem Weg sind die Veranstalter seit dem ersten Musikfest erfolgreich weitergekommen. Die Besucherzahl sei ständig gestiegen. Jetzt sei man bei 1700 Besuchern angekommen. Das sei ein Zuwachs von jeweils 15 Prozent.

Die Dezentralisierung der Spielorte habe sich bewährt, nun wolle man „noch eine Schippe drauflegen“. Das bedeute, man wolle die Ortsgemeinschaften noch stärker ansprechen und sei schon jetzt für die Unterstützung an Ort und Stelle dankbar.

„Allegro“ habe auch Außenwirkung. So seien Kartenbestellungen aus dem Raum Lahn-Dill gekommen, und auch im Vordertaunus steige das Interesse an den Konzerten hinter der Höhe.“